NENA – Volkshaus Zürich 20.05.2018

Zum 40. Bühnenjubiläum tourt die deutsche Pop-Ikone NENA durch Deutschland, Österreich und die Schweiz und feiert bei vollen Hallen sich selbst und die Fans feiern mit. Und zwar kräftig! In Zürich gab NENA 2 Konzerte im ausverkauften Volkshaus und war in absoluter Topform – grossartige Songs, grossartige Energie, 80-Jahre-Hits und  neue Songs aus den letzten Jahren… – das wollte ich keinesfalls versäumen!

Bereits der Supporting Act Sharron Levy ist ein toller Auftakt für das Konzert von NENAs „Nichts versäumt Tour“, die israelische Sängerin kam 2011 bei „The Voice of Germany“ bis ins Halbfinale und hatte einige tolle eigene Songs dabei, aber spätestens wenn NENA mit den martialischen Paukenschlägen von „Indianer“ die Bühne betritt, kocht der Saal komplett. Und diese Energie und Freude auf der Bühne und im Saal hält bis zum Finale mit all seinen Zugaben – schon lange nicht mehr so ein kraftvolles Konzert erlebt. Nach einem sehr schlechten Konzert in Form einer nervigen Kindergeburtstagsfeier vor ca. 8 Jahren im Zürcher Hallenstadion zum 50. Geburtstag von NENA, war dieses Konzert jetzt wirklich sensationell gut. Nena spielte all ihre grossen Hits jeder Epoche ihres Schaffens  (in teilweise spannenden neuen Arrangements) in einer grossen Bandbesetzung unter anderem auch mit ihren Kindern – den Zwillingen Larissa und Sakias als Backgroundsänger – einer der musikalischen Höhepunkte des Konzertes: Sakias mit dem Song „Das weisse Boot“. Ausserdem absolut top: die „Punk“-Kurzperformance von Nena nur mit ihrem Gitarristen und dem Dummer auf einer Mini-Bühne mitten im kochenden Saal (u.a. „Oldschool“). In den gut 2 Stunden Konzertdauer gab es von den obligatorischen „99 Luftballons“, über „Leuchtturm“, „Nur geträumt“, „Haus der drei Sonnen“, „Liebe ist“ und der wunderschönen Hymne „Wunder geschehn“ auch den neuesten Titel von ihr und Dave Stuart (Eurythmics) „Be my rebel“, ein ziemlich  cooler groovender Ohrwurm-Glamrocktitel.

Natürlich weht auch ein Hauch Nostalgie durch den Saal , aber insgesamt gesehen, war dies ein kraftvolles, frisches und junges Konzert, auch wenn das Durchschnittsalter im Saal sich wohl eher in NENAs Alter befinden dürfte. Nach vielen eher langweiligen und repetitiven NENA-Jahren hat man das Gefühl, sie ist besser und innovativer denn je….

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