Erika Stucky – Moods Zürich 27.12.2018

Wie immer zum Jahresende startete die wunderbare Erika Stucky ihr „End of year project and christmas tour“ nach den Weihnachtstagen mit einem fulminanten Auftakt in Zürich. So gab es auch dieses Jahr am 27.12.2018 im MOODS die Premiere ihres neuen Programms „TUBA KONG“…

In ihrem neuem Programm dreht sich alles um Kreaturen und Erika Stucky, die Tausendsassa-Frau, bietet – einmal mehr – alles auf was auf der kleinen Moods-Bühne im Schiffbau machbar ist. Ihre treue Fangemeinde feiert sie dafür und das zu Recht. Vor einem Jahr gab es das grandiose Konzert ihrer „Papito-Tour“ an gleicher Stelle. Für die Filmprojektionen hat Erika Stucky Horrorfilme (u.a. „japanische Remakes von Remakes von Remakes von Godzilla oder King Kong – Filmen…“) abgefilmt und collagenartig begleiten sie wie gewohnt die Musik.

Die Kreaturen in Stuckys Welt kriechen dieses Mal aus dem Boden: King Kong, Godzilla, Dracula und Frankensteins Monster stehen als tiefe, verdichtete Ton-Paten zu Erika Stuckys neuem Programm. Aber auch Johnny Cash, Suzi Quatro, Screaming Jay Hawkins. (Programmheft „Moods“)

Wieder mit dabei der grossartige Soundbastler FM Einheit (Frank-Martin Strauß von den „Einstürzende Neubauten“), dank ihm und seinen originellen Instrumenten (wie den Metallspiralen, die er mit Bohrmaschine und Schraubenzieher fast schon liebevoll bearbeitet) wabert und blubbert, kracht und knallt es – eine grossartige Symbiose zusammen mit Erika Stuckys experimentierfreudiger Stimme. Und titelgebend an den Tuben: Jon Sass und Ian Gordon-Lennox (beide mit herrlichen Solo-Parts im Laufe des Konzerts). Wie im Flug vergeht (leider) das Konzert, Erika Stucky ist unterhaltsam, hochmusikalisch, vielseitig – für ihr nächstes Projekt ist sie an der Opéra National de Lyon in der Neuproduktion von Purcells „Dido und Aeneas“ zu sehen (Regie: David Marton“). Als Kostprobe daraus und zweite Zugabe zum Konzert gibt es schon mal eine spezielle Stucky-Adaption von „Remember me“. Davor gab es als erstes Encore bereits die wundervolle Version von „Cheek to cheek“ des Irving Berlin – Klassikers, der den Zuhörer schon im letztjährigen Programm verzaubert hat.

ERIKA STUCKY

 

 

 

 

 

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