Schnelles Lachs-Teriyaki

Ein wunderbar leichtes und schnell zubereitetes Dinner ist dieser japanisch marinierte Lachs auf Basmati-Reis, dazu ein Tupfer Wasabi und etwas saisonales Gemüse…

Ein Teriyaki ist eine Zubereitungsart der japanischen Küche. Dabei wird Gemüse, Fleisch oder Fisch in einer speziellen Terikyaki-Sauce mariniert und dann gegrillt, geschmort oder gebraten. Sehr lecker ist auch das Hühnchen-Teriyaki oder wer mal etwas mit Insekten ausprobieren möchte (für den Apéro): ein Heuschrecken-Teriyaki – sehr zu empfehlen! Das nachfolgende Rezept ist ein schnelles und unkompliziertes Gericht der Alltagsküche, in kürzester Zeit zubereitet und reicht für 2 Personen als Hauptmahlzeit:

2 Tranchen Lachs (mit oder ohne Haut, je nach Belieben), 1 dl Soja-Sauce (light), 1 dl Mirin, 40 Gramm brauner Zucker, 2 EL Reisweinessig, Wasabi (aus der Tube), 1 Limette, Rapsöl

Zwar kann man fertige Teriyaki-Saucen in jedem Asiamarkt kaufen, aber es lohnt sich diese selbst zuzubereiten, das geht schnell und kann individuell für jeden Geschmack variiert werden. Ich persönlich mag es immer gerne mit etwas mehr Süße: Die Sojasauce, Mirin und Zucker vermischen, die beiden Lachstranchen (gewaschen und mit einem Küchentuch trockengetupft) darin für ca. 5-10 Minuten marinieren. Darauf achten, dass der Fisch komplett bedeckt ist, sonst nach der Hälfte der Zeit wenden. Die beiden Lachstranchen in wenig Öl in einer beschichteten Pfanne für 2 Minuten anbraten, die zurückbehaltende Marinade angiessen, aufkochen lassen, den Lachs wenden und nochmals für ca. 2 Minuten (abhängig von der Dicke der Tranchen) köcheln lassen. Den Lachs herausnehmen und auf Basmatireis anrichten. Den Weisweinessig in die verbliebene Marinade rühren, kurz aufkochen, dann über den Lachs geben. Mit etwas Wasabi und/oder Limettenspalten servieren. Dazu passt gedämpftes saisonales Gemüse, aktuell natürlich grüner Spargel aus dem Ofen (etwas Öl, schwarzer Pfeffer, grobes Meersalz, Zitronensaft…). Fertig! Los! Essen!

Zu den Rezepten auf diesem Blog: Ich koche gerne und ausgiebig. Die auf diesem Blog befindlichen Rezepte sind allerdings eher einfach und alltagstauglich – quasi für die schnelle „Weekday“-Küche – und von mir erfolgreich erprobt. Zubereitungszeit: Nicht länger als 60 Minuten! Meine grosse Leidenschaft gehört der asiatischen Küche in seiner ganzen Vielfalt sowie Gerichte der Levante.

Auch lecker und schnell im Wok zubereitet:

Gelbes Thai-Curry mit Gemüse

Curry mit Linsen, Mangold und Kohlrabi

Stir-Fry mit grünen Bohnen

Udon-Nudeln mit Hackfleisch und Paprika

9 Comments

      1. arcimboldis_world

        Hier in der Schweiz sind nicht viele Erntehelfer aus dem Ausland wegen den Einreisebeschränkungen, es helfen auch Schweizer mit, ist das in Deutschland nicht so? Gibt doch genug Leute die keinen Job haben oder in Kurzarbeit sind. Wichtig ist, dass das Gemüse nicht verrottet, sondern geerntet wird. Da muss man auch solidarisch mit den Bauern sein und keine importierten Gemüse kaufen, sondern saisonal aus der Region.. – das sollte man eh immer versuchen!!!! Und wenn die Spargelzeit zu Ende ist, freut man sich auf das nächste Jahr…. dazwischen gibt es eben keinen, schon gar keinen aus Peru oder sonst woher.

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      2. meereskindblog

        Wenn ich überhaupt noch Spargel kaufe, dann nur von meinem Bekannten. Er ist Hobbygärtner und hat den Garten in Ötlingen im Dreiländereck. Also um die Ecke😊.
        Es freut mich sehr zu hören, dass Schweizer bei der Ernte eingesetzt werden. Bei uns kommen sie aus dem Ausland. Da habt ihr eindeutig die bessere Politik. Liebe Grüße Maria

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      3. arcimboldis_world

        Naja, also auch nur jetzt während dieser Corona-Zeit, sonst kommen die Erntehelfer schon aus dem Ausland, kein Mensch will doch derartige Arbeiten noch für diesen Lohn machen, das ist hier in der Schweiz nicht anders. Aber anders als in Deutschland sind hier in der Schweiz die Leute bereit für gute Lebensmittel und faire Löhne auch entsprechend den Preis zu bezahlen, während ich in Deutschland immer das Gefühl habe, es muss alles nur möglichst billig sein. Am schönsten wäre es natürlich, man hätte einen eigenen Garten, so wie früher meine Grosseltern, in dem man alles selbst anbaut. Das wäre toll…. – wichtig finde ich einfach immer, dass faire Löhne bezahlt werden und der Anbau nachhaltig ist, dafür bin ich gerne bereit auch mehr zu bezahlen. In diesem Sinne, herzlichen Gruss aus Zürich von A.

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      4. meereskindblog

        Ich denke, wer es sich heutzutage leisten kann, auch wenn nur Saisonal im Ausland zu arbeiten, der nimmt das Angebot an. Die Arbeitskraft verschiebt sich in die besser verdienenden Länder, wie früher es schon die italienischen Gastarbeiter taten. Oder die vielen Deutschen, die in der Schweiz arbeiten und wohnen und am Wochenende nach Deutschland trotz Corona kommen. Aber ja so ist das eben nun mal. Die Ansteckungsgefahr wird weggeblendet, man ist entweder Doppelbürger oder man geht in das Deutsche Werk zur Arbeit usw. …Auch der Einzelhandel fordert eine Grenzöffnung, siehe Lörrach.

        Mein Vater hat nie Billigprodukte gekauft. Er hat neben seiner Arbeit in der KBC als Textilveredler einen kleinen Garten in Ötlingen bewirtschaftet. Hier baute er mit selbst gezüchtetem Setzlingen sein eigenes Gemüse an. Es war nicht nur günstiger als wie im Lebensmittelmarkt sondern es schmeckte auch viel besser.
        Lieber Gruß Maria

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