Heuschrecken-Teriyaki

Insekten auf dem Speiseplan, das ist nicht nur eine sehr nachhaltige und zukunftsweissende Variante der Speiseplan-Gestaltung, sondern auch ein guter Eiweisslieferant und erstaunlicherweise auch unzubereitet geschmackvoll. Das erste Try-Out mit Speiseinsekten war nun ein Heuschrecken-Teriyaki als Knusperbeilage zum Apéro…

Bereits bei der Zubereitung habe ich ab und zu in die Tüte mit den Heuschrecken gegriffen und festgestellt, dass diese auch unmariniert als guter Snack geeignet sind. Wie gut, hatte ich gleich zwei Packungen organisiert. Da dies ein Versuch war, habe ich einen kleinen Teller  mit ca. 30 Gramm Heuschrecken vorbereitet, als Ergänzung zu weiteren Snacks, die nachfolgende Menge reicht für 4 Personen, so das jeder gut 4-5 Spiesse naschen kann:

ca. 30 Gramm getrocknete Heuschecken, Kokosöl, 1 Knoblauchzehe, 20 Gramm frisch geriebener Ingwer, Chiliflocken, Saft von 1 Orange, 100 ml Sojasauce (light), Agavendicksaft oder Honig,

Die gepresste Knoblauchzehe mit dem frisch geriebenen Ingwer und eine Prise Chiliflocken im Kokosöl anbraten, mit dem Orangensaft und der Sojasauce ablöschen und ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis sich die Marinade eingedickt hat. Die Heuschrecken währenddessen auf Holzspiesschen stecken. Die Sauce etwas abkühlen lassen, mit dem Honig oder Agavendicksaft vermengen und die Spiesschen damit übergiessen und für ca. 20 Minuten marinieren. Im Anschluss abtropfen lassen und im Backofen für 9-10 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad rösten (idealerweise auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech).

Verwendet habe ich hierfür getrocknete europäische Wanderheuschrecken (Locusta migratoria), die es mittlerweile bei allen grösseren Supermärkten zu kaufen gibt. Die Teriyaki-Heuschrecken sind mit dieser Marinade sehr würzig, fast schon ein wenig zu salzig. Beim nächsten mal – was es definitiv geben wird – bin ich wohl sparsamer mit der Sojasauce oder verwende eine andere asiatische Würzsauce (wie ich sie sonst für diverse Wok-Gerichte etc. mische). Insgesamt gesehen ein interessanter Versuch der Lust macht, mehr Rezepte mit unterschiedlichen weiteren Insekten (wie z.B. Mehlwürmer) auszuprobieren.

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Diesen Beitrag von arcimboldis_world kommentieren

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