ARCIMBOLDIS COLUMN #21: Mein repetitives Leben…

Neulich sagte unsere Freundin Olivia* W. (*Name von der Redaktion nicht geändert) zu mir, dass sie „meine Blogbeiträge möge, aber das dies alles ja schon etwas sehr repetitiv sei…“. Hm. Ja, klar. Da hat sie natürlich recht. Ich schreibe eben über die Dinge, die mir wichtig sind und die mein Leben ausmachen: Essen. Kunst. Bücher. Mich selbst (FOOD. ART. BOOKS. ME). Also kommen überwiegend auch diese Themen vor. Was erwarten also Leser*Innen meiner Blogbeiträge, frage ich mich nun…

Das ich anfange, über mir komplett unbekannte Themen zu schreiben? Mal überlegen, da gäbe es: Paragliding. Erziehung von Kindern im Vorschulalter. Aufzucht von Nacktschnecken. Trekking-Touren durch das südliche Amazonas-Becken. Die Cirruswolken und ihre Auswirkungen auf das Kontinentalklima. Die neueste Generation von Mikroprozessoren. Oder das für mich total ominöse G5 – Netz (G1-G4 waren – by the way – ebenfalls schon sehr ominös für mich). Ich kann mich selbstverständlich mit all diesen Themen auseinandersetzen und/oder dazu recherchieren lassen (z.B. von Olivier* F. – *Name von der Redaktion nicht geändert) – Aber!! Wem bringt das Was? Ich kann am besten die Dinge tun (und darüber schreiben), die ich liebe. Und das ist thematisch eben ein wenig eingeschränkt und repetitiv. So what. Als ich im Oktober 2017 mit „arcimboldisworld“ startete und mich etwas in die Blog-Thematik eingelesen habe, wurde immer dazu geraten, sich bei einem Blog nur auf ein Thema zu konzentrieren („nur“ Food, „nur“ Kunst, etc.) – das konnte ich nicht, denn mein Blog ist ja ein Spiegel meiner selbst und ich wollte nicht eines meiner Themen gewichten. Aber von all meinen Themen ist mir meine Kolumne ARCIMBOLDIS COLUMN das liebenswerteste, denn darum geht es um – richtig – mich. So ganz persönlich. Und gleichzeitig kann ich natürlich durchaus verstehen, dass mich neulich eine andere Freundin Katrin* B. (*Name von der Redaktion ebenfalls nicht geändert) bei einem gemeinsamen Abendessen gefragt hat, wieso ich so selten einen Beitrag in meiner Kolumne schreibe. Klar will man davon mehr, denn es geht eben um: mich. Und sehr wahrscheinlich eilt mir einfach mein Ruf voraus, dass ich so wahnsinnig Spannendes zu berichten habe (……..ähem). Aber, da muss ich einfach die Leser*Innen meines Blogs enttäuschen: Mein sehr langweiliges repetitives Leben besteht einfach darin, über diese Dinge zu schreiben: FOOD. ART. BOOKS. Und da ich in diesen Bereichen sehr umtriebig bin, bleibt dann eben nicht mehr so viel Zeit für ME

11 Comments

  1. Alex

    Da musste ich lachen. Manche meiner Freunde versuchten verkrampft auf den Aspekt einzugehen, dass ich jetzt kochte – ich koche schon immer, aber Kunst ist mein persönliches Thema. Hat nix genützt 🙂
    Verzeih, dass ich bei Theater und Oper schweige. Es gibt Dinge, die ich mag, but they are few and far between.
    LG Alex

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  2. FEL!X

    «Nur wenn dir Sachen am Herzen liegen, kannst du gut darin sein, nur dann hast du eine Chance.»
    Barbara L.

    Nur weiter so, Adrian!
    Sollte ein Jemand oder eine Jemandin etwas nicht interessieren, braucht es ja auch nicht gelesen zu werden.

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  3. Roland Risch

    Man sollte beim Bloggen schon wissen, was man will. Es sind zwei Sichtweisen möglich: Entweder ich will informieren, oder ich möchte unterhalten.
    Ich habe letzteres im Focus, kann auch nichts anderes, denn …. ich bin Generalist, also irgendwie behindert. Zur Erinnerung:
    Spezialisten wissen von sehr wenig sehr viel, Generalisten wissen von sehr viel sehr wenig.
    Wir Generalisten sind wie die Hühner, kratzen an der Oberfläche und finden nur gelegentlich etwas Geniessbares.
    Herzliche Grüße!

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    1. arcimboldis_world

      Naja, lieber Roland, da stimme ich Dir schon auch zu. Aber die Themen wiederholen sich schon, ich fange ja nicht an und schreibe plötzlich über Kohlenwasserstoffe oder seltsame Fischarten…. 🙂 However, ich habe halt meine Themen die ich liebe und das wird sich (vorerst wohl) auch nicht ändern – ich sende Dir einen herzlichen Gruss! A.

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